zur Geschichte

Volkstanzgruppe Laggenbeck e.V.

Die Volkstanzgruppe Laggenbeck wurde 1932 auf Initiative des damaligen KAB-Vorsitzenden Heinrich Richter zum Zwecke der heimatlichen Volkstanz- und Brauchtumspflege gegründet. Die Ziele und Aufgaben der KAB werden auch heute noch von der Volkstanzgruppe Laggenbeck e.V. geachtet und gefördert.

Im Jahre 1935 wurde die Gruppe verboten, 1947 begann nach dem Krieg der Neuaufbau der Gruppe. Heute zählt die Gruppe 220 Mitglieder, aufgeteilt in Kindergruppe (4-14Jahre), die fünf aktiven Gruppen (ab 15 Jahren) und die Bergmannstanzgruppe. Eine Volkstanzkapelle gibt den alten Tänzen den musikalischen Rahmen.

Die Gruppe trägt die Tecklenburger Bauerntracht, so wie sie um 1800 von der Bevölkerung des Tecklenburger Landes getragen worden ist. Sie tanzt hauptsächlich die alten westfälischen Tänze, wie zum Beispiel „Gemütlichkeit, Kreuzpolka, Bohnenpott, Windmöller und Bunter Walzer". Aber auch Tänze anderer Herkunft sind in Ihrem Repertoire enthalten. Hier sind Tänze wie „Dancing-Home“ aus England oder „Jeglis“ aus der Schweiz zu nennen. Auftritte bei der Ausstellung „200 Jahre Westfahlen. Jetzt" in Dortmund oder der "Landesgartenschau" in Bad Iburg zählen zu den Höhepunkten der Vereinsarbeit. Zudem beteiligt sich die Volkstanzgruppe Laggenbeck e.V. regelmäßig an Heimat- und Brauchtumsveranstaltungen in der näheren und weiteren Umgebung.

Mit vielen nationalen und internationalen Partnergruppen wird ein reger Austausch gepflegt. So hat die Gruppe bereits an internationalen Begegnungen in Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark, England, Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Irland, Israel, Polen, Schweiz, Estland, Bosnien-Herzegowina, Russland, USA, Slowakei, Brasilien und der Türkei teilgenommen. Alle fünf Jahre lädt die Gruppe seit 1962 verschiedene Gruppen aller Nationalitäten zu einer internationalen Begegnungswoche nach Laggenbeck ein. Diese Wochen haben eine landesweite Bedeutung und werden von Funk, Fernsehen und lokalen Zeitungen entsprechend kommentiert.